Unwort des Jahres: IG Metall sagt Danke!
Die IG Metall hat mit einer Anzeige in der heutigen Bild am Sonntag auf die Wahl des Begriffs „betriebsratsverseucht“ zum Unwort des Jahres reagiert. Zu den Unterzeichnern gehört auch der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Volkswagen AG, Bernd Osterloh.
In der Anzeige heißt es:
Die Betriebsräte der IG Metall bedanken sich bei der Jury für die Wahl von „Betriebsratsverseucht“ zum Unwort des Jahres. Mit diesem Wort diffamieren Manager Betriebsräte, die sich jeden Tag für sichere und faire Arbeit in den Betrieben einsetzen. Gerade in der Wirtschaftskrise tragen wir als Betriebsräte entscheidend dazu bei, Arbeitsplätze zu retten. „Betriebsratsverseucht“ – wer so ein Wort benutzt, hat kein Demokratieverständnis. Betriebe dürfen keine demokratiefreie Zone sein. Dafür stehen Betriebsräte und die Betriebsratswahlen in diesem Jahr.
Kompetenz für gute Arbeit kann man wählen! Arbeit – sicher und fair. Das geht nur mit Betriebsrat.
Die Anzeige kann als PDF heruntergeladen werden. Außerdem steht ein Plakat (DIN A3) zum Download bereit:
Anzeige in der BamS (PDF, 556 KB)
Plakatversion (PDF, 558 KB)

