Autostadt wählt Betriebsrat
Am 3. Februar hat auch der Wolfsburger Kurier über die Verteilung der Kandidaten-Flyer (PDF, 482 KB) in der Autostadt berichtet. Dabei kommt neben dem 1. Bevollmächtigen der IG Metall Wolfsburg, Frank Patta, auch die Spitzenkandidatin der „Liste 3: IG Metall in der Autostadt“, Iris Exner, zu Wort.
Autostadt: Eindeutiges Votum soll für klare Verhältnisse sorgen.
Wolfsburg(of). Die Autostadt wählt eine neue Arbeitnehmervertretung. Ein dezimierter Betriebsrat hatte vorgezogene Wahlen nötig gemacht (wir berichteten). Kürzlich stellte die IGM ihre Kandidaten vor.
Auf dem Globenfeld in der Autostadt stehen die 29. Kandidaten der IGM-Liste. Der zehnjährige Geburtstag von Wolfsburgs beliebtem Ausflugsziel steht an: Eine Menge Arbeit für die gut 1.500 Beschäftigten, die wollen ihre Rechte gut vertreten wissen. Vier Listen buhlen um die Stimmen der Autostadt-Mitarbeiter; eine davon ist die IGM. Sie steht auf dem Wahlzettel an dritter Stelle.
Der 1. Bevollmächtigte der IG Metall Wolfsburg Frank Patta, erklärte die Ziele der Gewerkschaft: „Wir wollen die Beschäftigungssicherung und zwar über das Jahr 2010 hinaus – trotz Wirtschaftskrise und Wegfall der Abwrackprämie.“ Außerdem will die IGM die Belegschaft stärker an der Personal-Einsatzplanung beteiligen. Weiterhin soll die Altersteilzeit tariflich geregelt und eine Auflösung von Staus bei der Eingruppierung in Lohngruppen erreicht werden. „Diese und weitere Vorgaben kann man nur mit einer starken Arbeitnehmervertretung gegenüber der Geschäftsführung umsetzen, daher brauchen wir ein klares Votum“, hebt Patta hervor.
„Unsere Kandidaten repräsentieren sämtliche Bereiche der Autostadt. Da fallen keine Themen und Probleme hinten runter“, betont Iris Exner, die auf dem 1. Listenplatz steht. Die Spitzenkandidaten seien Urgesteine der Autostadt und wüssten wovon sie reden, meint Patta. Sie hätten sich bereits als Vertrauensleute für die Interessen der Belegschaft stark gemacht.
Neben der IG Metall treten am 18. Februar noch die Listen „Team Auto“, die „Christliche Gewerkschaft Metall“ und „Fairness im Job“ bei den Wahlen an.
Quelle: Wolfsburg Kurier vom 03.02.2010

