Wehlauer: „Beim Kampf um die besten Köpfe ist VW inzwischen top“
Die Wolfsburger Nachrichten haben in ihrer heutigen Ausgabe über die Bemühungen des VW-Betriebsrates und der IG Metall um die Belange der Akademiker bei Volkswagen berichtet. Rund 11.000 Mitarbeiter umfasst der Bereich Forschung und Entwicklung (FE) inzwischen im Wolfsburger Werk. Besonders im Fokus: der wissenschaftlich-technische Nachwuchs.
Bei den Wolfsburger Nachrichten heißt es dazu unter anderem:
Beim „Kampf um die besten Köpfe“ sieht Betriebsratsvize Bernd Wehlauer das Unternehmen inzwischen in aussichtsreicher Position. „In den einschlägigen Rankings lag Volkswagen vor drei Jahren nicht auf den ersten zehn Plätzen. Jetzt sind wir unter den top Drei“, freut sich der ehemalige Konstrukteur. […] „Wir haben dafür gesorgt, dass in einem Lastenheft klar geregelt ist, wie die Doktoranden bezahlt werden. Wir schaffen hier die Rahmenbedingungen für Promotionen. Volkswagen ist da inzwischen auch das Maß aller Dinge“, findet Wehlauer.
Erfreulich hoch ist auch die gewerkschaftliche Organisierung in der FE:
„Während bei Mitbewerbern nur rund 25 Prozent der hoch qualifizierten Ingenieure und Facharbeiter aus der Forschung und Entwicklung (FE) gewerkschaftlich organisiert sind, sind es in Wolfsburg 85 Prozent. Diese Zahlen nennt der zuständige Betriebsrat Gerardo Scarpino. […] Für Scarpino ist es wichtig, die richtige Ansprache für Akademiker zu finden. „Wir müssen ihnen aber auch klar aufzeigen, welche Karrierechancen sie hier haben, wie sich ihr Entgelt entwickeln kann und wie sie sich weiter qualifizieren können.“


